Webinarreihe 28.08./29.08.2019: Wechselwirkungen Körper und Psyche mit Dr. Daniela Zurr

28.08.2019 Teil 1 19.30 Uhr-21.00 Uhr:

Auch für (betroffene und interessierte) Hundehalter ist dieses Webinar empfehlenswert!
Trainer werden tagtäglich mit Hunden konfrontiert, die außer ihren Verhaltensproblemen auch körperliche Erkrankungen haben. Die können Verhaltensveränderungen verursachen, verschlechtern oder die Verhaltenstherapie erschweren. Daher ist es wichtig, als Trainer frühzeitig die Hunde zu erkennen, die eine weitere tierärztliche Abklärung benötigen.
Eine wichtige Ursache für Verhaltensveränderungen sind Schmerzen. Nicht immer sind diese auf den ersten Blick erkennbar. Frau Dr. Daniela Zurr nimmt sie mit auf eine Reise durch den Körper des Hundes und hilft Ihnen, frühe Anzeichen zu erkennen. Veränderungen der Sinnesorgane und des Hormonhaushalts können ebenfalls zu Verhaltensänderungen führen. Die wichtigsten Krankheitsbilder und typische Alarmsignale werden anschaulich dargestellt.
Ein Verständnis für den Aufbau des Nervensystems ist für einige Verhaltensstörungen essentiell. Daher erhalten Sie einen Überblick über die neurologischen Grundlagen, die Botenstoffe und den Gehirnstoffwechsel. In den Hundeschulen werden immer mehr Hunde aus dem Auslandstierschutz vorgestellt, deren Vorgeschichte meist unbekannt ist. Bei diesen Hunden ist es sehr wichtig frühzeitig zu erkennen, welche Hunde nur etwas Zeit zum Einleben brauchen und welche Hunde Probleme mitbringen, die eine möglichst frühzeitig Behandlung durch einen Verhaltensmediziner bedürfen. Daher werden die Grundlagen typischer Störungsbilder, wie Deprivationssyndrom, Hyperaktivität und Impulskontrollstörungen allgemeinverständlich und ausführlich dargestellt.
Um die Zusammenarbeit zwischen Hundetrainern, Haustierärzten und Verhaltenstierärzten zu erleichtern, werden Kommunikationstipps vorgestellt.
Buchbar unter:

29.08.2019 Teil 2 19.30 Uhr-21.00 Uhr:
Das Webinar ist auch für (betroffene) Hundehalter und Interessierte sehr empfehlenswert!
Bei machen Verhaltenspatienten ist ein Einsatz von Psychopharmaka notwendig, um die Lebensqualität der Hunde zu verbessern und ein Ansprechen auf verhaltenstherapeutische Maßnahmen zu ermöglichen. Bei diesen Patienten ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Hundetrainer und Verhaltenstierarzt anzustreben. Daher ist es für den Trainer wichtig, worauf er achten muss, wenn ein Hund unter Medikamenten steht. Die unterschiedlichen Wirkstoffgruppen werden vorgestellt und ihre Einflüsse auf das Verhalten dargestellt. Außerdem werden die Rolle von Futterergänzungsmitteln und mögliche Wechselwirkungen mit den Psychopharmaka aufgezeigt.
Die Tellington TTouch Methode hat sich seit über 30 Jahren bei der Prophylaxe und Therapie von Verhaltens- und körperlichen Problemen bewährt. Die Grundlagen der Methode werden praxisorientiert vorgestellt. Grundlagen der entspannenden Berührungen und Bewegungen (TTouch) können von jeden Tierhalter und Hundetrainer erlernt werden und sollten in kleiner Werkzeugkiste fehlen. Weniger bekannt als die TTouches sind der Lernparcours und die speziellen Führtechniken, die dem Hund helfen, sich körperlich auszubalancieren und gelassen mit herausfordernden Situationen umzugehen. Diese Techniken können gemeinsam mit den Tellington-Körperbändern in jeden Trainingsplan integriert werden und verbessern bei vielen Hunden die Trainingserfolge erheblich.
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