Seminar Wechselwirkungen Körper und Psyche beim Hund

Wechselwirkungen Körper und Psyche beim Hund

Zahlreiche Verhaltensprobleme haben eine körperliche Ursache oder werden durch körperliche Erkrankungen verschlimmert. Es ist extrem wichtig, frühzeitig zu erkennen, ob bei einem Hund möglicherweise eine Erkrankung für das Verhaltensproblem verantwortlich ist. Ein Übersehen des Grundproblems ist nicht nur frustrierend für alle Beteiligten, da Trainingsmaßnahmen in diesen Fällen meist nur mäßige Erfolge bringen, sondern auch unfair für den Hund, der weiter unter seiner Erkrankung leidet. Es werden typische Anzeichen dargestellt und  die unterschiedlichen körperlichen Ursachen, wie z. B. Schmerzen, Hormonstörungen, Veränderungen des Gehirnstoffwechsels und der Sinnesorgane dargestellt. Anhand zahlreicher Fallbeispiele werden die Zusammenhänge zwischen körperlichen Erkrankungen und unterschiedlichen Verhaltensproblemen (z. B. übersteigerte Ängstlichkeit, Aggressivität oder Nervosität, Stereotypien) erklärt. Die neurologische Grundlagen des Deprivationssyndroms und von Hyperaktivitätsstörungen und die daraus folgenden Besonderheiten für das Training mit solchen Hunden werden erläutert. Bei manchen Hunden ist der Einsatz von Psychopharmaka notwendig und sinnvoll. Was man über diese Medikamente wissen sollte, fasst Frau Dr. Zurr anschaulich und leicht verständlich zusammen.

Im praktischen Teil lernen Sie den Einsatz der Tellington TTouch® Methode kennen. Die körpertherapeutischen Ansätze der Methode können mit jedem positiven Training kombiniert werden. Neben den Tellington-TTouches lernen Sie, die Tellington-Körperbänder, den Lernparcours und unterschiedliche Führtechniken sinnvoll einzusetzen.





Termin: 16.05.-19.05.2019
Ort: ZfTT, Heidenrod
10-17 Uhr
Kosten: 400 €