Ausbildung zum Hundetrainer 12 Monate, amtstierärztlich geprüft

Infobroschüre 2019

Um Hundetrainer zu werden, reicht es nicht aus, einfach ein paar Techniken im Umgang mit dem Hund wie Sitz, Bleib etc. zu beherrschen. Um qualitativ als Hundetrainer zu arbeiten, ist u.a. Empathie, Beobachtungsgabe, Kreativität gefragt. Wir arbeiten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir arbeiten Tsd-konform, mit Belohnung und Motivation. Grossen Wert legen neben dem theoretischen Teil wir auf den praktischen Umgang mit dem Hund und dem Mensch dahinter.

Die Ausbildung zum Hundetrainer richtet sich an Hundehalter und -betreuer, Hundezüchter, Tiermedizinische Fachangestellte….

Sie werden nach Abschluss der Ausbildung über das Fachwissen und das nötige Handwerkszeug verfügen, um Mensch-Hund-Teams sowohl theoretisch als auch praktisch anzuleiten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Hundeschule eröffnen können und vermitteln Ihnen die nötige Sachkunde, die Sie als Nachweis für das Veterinäramt brauchen, um die Prüfung dort erfolgreich zu bestehen.

Auch Menschen mit dem Berufsziel Hundeverhaltenstherapeut oder Hundepsychologe profitieren von dem vermittelten Fachwissen. Nach bestandener Abschlussprüfung kann man einfach weitermachen und bei uns Hundeverhaltensberater/therapeut werden (Zusatzausbildung über weitere 20 Monate zum Trainer Fachrichtung Hundeverhaltensberatung ZfTT für Hundetrainer (HVBHT).

Für wen sich die Ausbildung „ Hundeverhaltensberater nach Vera Müller®/Hundetrainer “ eignet:

– Hundehalter und Menschen, die den Hund ganzheitlich betrachten wollen und denen der gesundheitliche Erhalt und das Verständnis über das Verhalten des Hundes wichtig ist
– Alle, die gewerblich als Hundetrainer kombiniert mit Hundeverhaltensberater arbeiten möchten
– Tierpfleger/innen (als Fortbildung)
– Tiermedizinische Fachangestellte (als Fortbildung)
– Hundezüchter
– Betreiber oder Mitarbeiter von Hundetagesstätten und Hundepensionen

Unsere Ausbildungen sind einzigartig, weil:

– eine Vollzeit-Tätigkeit in diesem Bereich angestrebt werden kann. Nicht nur Hobby, sondern eben Berufstätigkeit!

– unsere Teilnehmer von Experten in allen Bereichen und mit viel Praxiserfahrung betreut und unterrichtet werden.

– der Schwerpunkt neben dem theoretischen Wissen auf der Praxis liegt und beim Hundeverhaltensberater kombiniert Hundetraining und Verhaltenstherapie

– die Prüfung ein Amtstierarzt und beim Hundeverhaltensberater zusätzlich ein Tierarzt für Verhaltenstherapie abnimmt.

– Mensch und Hund zusammen betrachtet werden.

– in der Praxis reale Fälle gezeigt werden.

– Wissen, Kreativität, Geduld, Flexibilität, Zuverlässigkeit gefragt sind.

– Wir auf alle Teilnehmer eingehen und und und……

Der Hundeverhaltensberater/Hundeverhaltenstherapeut/Hundetrainer muss fundiertes Wissen im Bereich der Tiermedizin, der Lernbiologie, der Verhaltens- und Rassekunde des Hundes, und speziell der Hundeverhaltensberater die Verhaltenstherapie, sowie auch im Umgang mit dem Kunden etc. aufweisen können. Gesundheitliche Probleme sind nicht selten eines der Gründe, warum ein Hund ein Problemverhalten zeigt. Das Wissen wird durch Hundeverhaltenstherapeuten, Tierärzte der Fachgebiete: Verhaltenstherapie, Orthopädie, Schmerztherapie, Allgemeinmedizin. Tierphysiotherapeuten, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Coaches u.a. vermittelt.

Es werden besonders Themen vertieft, die bei anderen Bildungseinrichtungen nur kurz angesprochen oder gar nicht vermittelt werden. Auch der Praxisanteil ist sehr hoch, da wir nicht nur die Grundlagen vermitteln.

Die Absolventen aller Ausbildungsgänge werden nach bestandener Abschlussprüfung von uns vor Ort mind. 1x jährlich überprüft und sind verpflichtet, diese Überprüfung durchführen zu lassen. Diese Überprüfung kostet tist kostenfrei. Sollte sich herausstellen, dass der Absolvent nicht tsd-konform arbeitet, ergeht Anzeige ans jeweilige Veterinäramt und hat den Entzug des Sachkundenachweises zur Folge.

Die Ausbildung zum Hundetrainer dauert 12 Monate (ohne Intensivverhaltenstherapie Angst/Aggression ggü. Hund/Mensch etc.).

Beginn: 11.01.2020 (1x im Monat)
Abschluss: 12/2020
Ort: Wiesbaden und ein paar Module Berlin

Inhalte:

Die Studieninhalte (meist an Wochenenden und ein paar Module als Block) bei uns entsprechen den Inhalten der erforderlichen Sachkunde für eine Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Satz Nr. 8 Buchstabe f TierSchG:

1.Biologie des Hundes
-Anatomie des Hundes
-motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten
-Fortpflanzung (Verhalten Rüden/Hündin, Zyklus, Trächtigkeit, Geburt)
-Individualentwicklung (Ontogenese)
-Verhaltensbiologie
-Soziale Organisation (Rangordnung, Sozialverhalten)
-Ausdrucksverhalten (Kommunikation mit Artgenossen und Menschen)
-Spielverhalten
-Aggressionsverhalten
-Jagdverhalten
-Domestikation (domestikationsbedingte Veränderungen)
-Rassekunde (Eignungen und rassespezifisches Verhalten)

2. Aufzucht, Haltung, Fütterung und allgemeine Hygiene
-Grundlagen der Hygiene
-Grundlagen der Zucht, Haltung, Ernährung und Pflege des Hundes
-Erkennen von Abweichungen (anatomisch, physiologisch)
-Welpenentwicklung (Sozialisation und Habituation)

3. Häufige Erkrankungen des Hundes, medizinische Prophylaxe/Versorgung
-Verletzungen, Erste Hilfe, Notfallmaßnahmen
-wichtige Infektionskrankheiten, wie z B. Staupe, Parvovirose, Tollwut; Zwingerhusten
-Impfungen und Gesundheitsprophylaxe
-Endo-und Ektoparasitosen
– häufige Erkrankungen (Bewegungsapparat, Stoffwechselerkrankungen,
altersbedingte Einschränkungen etc.)

4.Einschlägige tierschutzrechtliche und sonstige Bestimmungen
-Tierschutzgesetz / Tierschutzhundeverordnung
-Sonstige Hunde betreffende Rechtsbereiche (z.B. StVO, BGB (Haftpflicht),
– bundes-und landesrechtliche Regelungen zu gefährlichen Hunden)

5.Ausbildung,Training
-Lernverhalten (Lernformen, klassische Konditionierung, operante/instrumentelle
Konditionierung, formales, soziales Lernen)
-Kommunikation (Ausdrucksverhalten des Hundes, andere Kommunikationsformen
des Hundes, Hund-Mensch-Kommunikation, Mensch-Hund- Kommunikation)
-tierschutzgerechte und tierschutzwidrige Erziehungsmethoden
-altersspezifische Ausbildung (v.a. Welpen)
-angemessene Beschäftigung und Auslastung von Hunden (rassespezifisch, altersgemäß)
-Trainingsgestaltung (Ablauf, Aufbau etc.)
-Angst-und Aggressionsverhalten
-Angst- und Aggressionsvermeidung im Alltag/in der Hundeausbildung, Ursachen,
Entstehung und Korrektur von Meide-und Abwehrverhalten
-Stress bei Hunden (Physiologie des Stressgeschehens, Stressvermeidung und
Stressmanagement, Auswirkungen von Stress im Alltag und in der Hundeausbildung)
-Erkennen und Korrigieren unerwünschten Verhaltens, Verhaltensstörungen (z.B
Bellen, Zerstören, Trennungsangst, stereotypes Verhalten)
– Hundesport (Sparten, Trainingsvoraussetzungen)

6. Ausreichende Fähigkeiten im Umgang mit Hund und Halter
-Kommunikation zwischen Trainer und Hundehalter (Didaktik, Vermittlung von
Lerninhalten und Aufbau von Trainingsaufgaben)

Weitere Inhalte der Ausbildung unter anderem und vieles weitere mehr:
Existenzgründung
Ernährungslehre
Entspannungstechniken
Hundeführerschein/Begleithundeprüfung
Vorbereitung § 11 Sachkunde

Beginn Kurs A: 11.01.2020
Kurs B: 01/2021

jeweils 9.30- 17.30 Uhr

Kosten: 12 x 275 € zzgl.  Prüfungsgebühr 500 € oder einmalige Vorauszahlung 3650 € inkl.Prüfungsgebühr. Skripte, Snacks, Getränke sind enthalten.

ZFTT Anmeldeformular Hundetrainer

Voraussetzungen: Mind. Realschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung (Nachweis)
Mindestalter: 18 Jahre

Dozenten: Vera Müller, Dr. med. vet. Daniela Zurr

Die Reihenfolge dient nur der Auflistung und spiegelt nicht die Reihenfolge der Module wider. Es werden vorab Kennenlerngespräche geführt.

Ausbildung Hundeverhaltensberater nach Vera Müller® 36 Monate

Zertifizierter Trainer Fachrichtung Hundeverhaltensberatung ZfTT für bereits tätige Hundetrainer 20 Monate

In der Praxis arbeite ich an den Hunden meiner Kunden, also an realen Fällen und die Absolventen arbeiten an den eigenen Hunden oder schauen zu.

Diese Prüfung entspricht der Prüfungsordnung der Tierärztekammern. Sie enthält einen theoretischen und einen praktischen Teil sowie ein rund 30-minütiges Fachgespräch.
Mit bestandener Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch, Facharbeit) erhält der Absolvent ein Zertifikat, was ihn dazu befähigt, die Bezeichnung Hundetrainer, amtstierärztlich geprüft, zu führen.

Nach der Ausbildung muss die Erlaubnis nach $ 11 TschG beim zuständigen Veterinäramt beantragt werden.

ZfTT entscheidet darüber, welche Fortbildungen und welche anderen Fortbildungsanbieter von ZfTT anerkannt werden.

Bei dem Besuch von Fortbildungen bei AFT interaktiv GBR sowie ZfTT erhalten die Teilnehmer Vergünstigungen auf alle Seminare, die sich mit der Physiologie, Anatomie und Pathologie und dem Verhalten des Hundes beschäftigen, bei Dozenten, deren Arbeitsweise dem ZfTT bekannt sind.

50 % Vergünstigungen und Sonderaktionen sowie Teilnahme an regelmässigen Camps nach Abschluss der Ausbildung nur für die, die 2 Fortbildungen jährlich besuchen.

Die Liste der anerkannten Fortbildungsanbieter erhalten Sie bei Anmeldung und auch die Prüfungsordnung.

Die Absolventen aller Ausbildungsgänge werden nach bestandener Abschlussprüfung von uns vor Ort mind. 1x jährlich überprüft und sind verpflichtet, diese Überprüfung durchführen zu lassen. Diese Überprüfung ist kostenfrei. Sollte sich herausstellen, dass der Absolvent nicht tsd-konform arbeitet oder seine Kenntnisse nachgelassen haben o.ä., ergeht Anzeige ans jeweilige Veterinäramt und hat den Entzug des Sachkundenachweises zur Folge.
Schwarze Schafe in dieser Branche gibt es genug und uns geht es um die Qualität.